Ab 1.9. werden wir eine Pfarrei-Gemeinschaft
Hier finden Sie aktuelle Hinweise und Informationen.
Info aus dem Pfarrbrief (2026-3)
Liebe Pfarrgemeinde,
Pfingsten – das Fest des Heiligen Geistes – steht für Aufbruch und Leben. Gottes Geist bringt Bewegung in das, was fest geworden ist, und öffnet Raum für Neues.
Diese Bewegung prägt auch unsere Pfarreien. Die Zahl der Priester nimmt leider weiter ab, sodass sich das Bistum auf diese herausfordernde Situation neu
einstellen muss. In der pastoralen Entwicklung wird es künftig überall sogenannte Pfarreiengemeinschaften geben.
Für uns bedeutet das: Aus Adlkofen, Auloh, Kirchberg und Reichlkofen entsteht eine gemeinsame Pfarreiengemeinschaft. Vieles bleibt vertraut, manches wird sich
verändern. Neue Wege entstehen, und manche Schritte werden uns fordern.
Vom Bistum ist uns für diesen Prozess die Gemeindeberatung empfohlen worden, die ich in Anspruch genommen habe. Daraus hat sich inzwischen eine
Steuerungsgruppe gebildet, mit der wir die nächsten Schritte besprechen – auch was Pfarrbrief, Gottesdienstordnung und viele andere Bereiche betrifft.
In diesem Zusammenhang hat uns die Bistumsleitung auch ein Wort der Ermutigung und Bitte mitgegeben, das ich Ihnen weitergeben möchte:
Im Blick auf die personelle Ausstattung unserer neuen Pfarreiengemeinschaft hat uns das Bistum einen Pfarrvikar zugesichert, der aus der Weltkirche kommen wird. Außerdem wurde uns überraschend eine Pastoralassistentin aus dem Bistum Bamberg zugesagt, die voraussichtlich in Kirchberg wohnen wird. Dort wird auch Pfarrer Msgr. Johann Schober seinen Ruhestand als Ruhestandsgeistlicher verbringen und im Pfarrhaus seine neue Wohnung beziehen. Der jetzige Pfarrer von Kirchberg, Pfr. Josef Chen, wird eine neue Pfarrei in unserem Bistum übernehmen.
Ich selbst werde zunächst in Auloh wohnen bleiben und nach der Renovierung des Pfarrhauses später nach Adlkofen umziehen. Der Pfarrvikar wird in mein jetziges
Pfarrhaus einziehen.
Bitte haben Sie Verständnis, wenn nicht alles von Anfang an reibungslos läuft!
Wir alle müssen uns auf eine neue Situation einstellen, die Organisation und Umstellung verlangt. Manches wird sich erst im gemeinsamen Tun zeigen und
kann bei Bedarf nachgebessert werden… Was die Gottesdienste ab September betrifft, wird dies einer der nächsten Schritte sein, die wir gemeinsam mit der Gemeindeberatung in den Blick nehmen. Dabei ist mir wichtig, die Gottesdienste so zu legen, dass wir uns nicht allzu zerstreuen, sondern uns „sammeln“ (vgl. Mt 12,30) – mit Jung und Alt. Vielleicht so ähnlich, wie es die erste Lesung an Pfingsten beschreibt: „Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort.“ (Apg 2,1)
Ebenso liegt mir am Herzen, dass die großen Kirchen unserer neuen Pfarreiengemeinschaft am Sonntag um 10.00 Uhr einen Pfarrgottesdienst bekommen, wie das bisher auch üblich war. Für September trage ich mich zudem mit dem Gedanken, einen gemeinsamen Gottesdienst zu feiern, damit wir uns als neue Pfarrei-Gemeinschaft ein Stück näher begegnen und das neue Pfarrteam sichtbar wird.
Pfingsten zeigt uns, dass Gottes Geist Menschen auf neue Wege führt und zusammenbringt – wo ein guter Wille ist. Dieser Geist kann uns helfen, die kommenden Monate mit Vertrauen zu gestalten, Unsicherheiten auszuhalten und miteinander Schritt für Schritt weiterzugehen.
Möge ER uns Mut geben, das Neue anzunehmen, und Gelassenheit, wenn manches Zeit braucht und uns zusammenführen, damit unsere neue Pfarreiengemeinschaft
ein Ort bleibt, an dem Glaube wächst und Menschen weiterhin innere Heimat in Gott finden. Ich bitte Sie um Ihr begleitendes Gebet,
Pfr. DG
Info aus dem Pfarrbrief (2026-4)
Wie Sie bereits erfahren haben, werden unsere Pfarreien ab 1.9. 2026 eine große Pfarreiengemeinschaft bilden. Für die personelle Ausstattung unserer neuen Pfarreiengemeinschaft hat uns das Bistum eine Pastoralassistentin zugesagt: Frau Katharina Wittal aus dem Bistum Bamberg. Sie befindet sich derzeit noch in der Ausbildung und wird mit einer halben Stelle ihren Dienst bei uns beginnen.
Außerdem wurde uns ein Pfarrvikar zugesagt. Inzwischen hat mir das Bistum offiziell bestätigt, dass der indische Ordenspriester P. Johnson Joseph CMI aus dem Karmeliterorden diese Aufgabe übernehmen wird. Er wirkt derzeit im Bistum Osnabrück und lebt bereits seit vielen Jahren in Deutschland. Voraussichtlich wird er jedoch noch nicht im September zu uns kommen können, da seine bisherige Diözese zunächst eine Nachfolgeregelung finden muss. Das bedeutet, dass wir im September zunächst einen spürbaren personellen Engpass haben werden und ich den seelsorglichen Dienst vorübergehend allein versehen muss. Die Ferienordnung mit einem reduzierten Gottesdienstangebot wird diese Situation nur etwas abmildern.
Für den Monat September ist deshalb die folgende Gottesdienstordnung geplant:
Dienstag: Jesendorf, 18.30 Uhr; Mittwoch: Auloh, Stunde des Lichts, wie gewohnt; Samstag: Kirchberg, 18.00 Uhr. An den Sonntagen feiern wir die Pfarrgottesdienste vorübergehend zu folgenden Zeiten: 08.30 Uhr Reichlkofen; 09.00 Uhr Adlkofen; 10.30 Uhr Auloh: Der kommende Pfarrbrief wird zunächst für den September erstellt werden können. Aber wir tasten uns langsam vorwärts.
Am Sonntag, den 6. September, möchten wir mit einem gemeinsamen Eröffnungsfest in unsere neue Pfarreiengemeinschaft starten – auch wenn unser Pfarrvikar zu diesem Zeitpunkt möglicherweise noch nicht bei uns sein kann.
Nähere Informationen erhalten Sie rechtzeitig. Außerdem freue ich mich, Ihnen heute den Namen unserer neuen Pfarreiengemeinschaft bekanntgeben zu dürfen, den unser Bischof bestätigt hat: Pfarreiengemeinschaft zum Guten Hirten – zwischen Isar und Vils. Das dazugehörige Logo und seine Bedeutung möchte ich Ihnen in einem der nächsten Pfarrbriefe näher vorstellen.
Ich danke allen, die unseren gemeinsamen Weg mit ihrem Gebet begleiten. Vertrauen wir darauf, dass Gott uns auch dort den Weg weist, wo wir ihn selbst noch nicht erkennen, und dass ER unsere Schritte auf dem gemeinsamen Weg begleitet.
es genügt, den nächsten Schritt mit IHM zu gehen.
Pfr. DG